Drakensang Wiki
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Das sind die Fragmente eines Tagebuchs, das Xindan Eichrich zu Lebzeiten führte. Wenn man alle gelesen hat, gibt es die Möglichkeit, den Untoten Nekromanten zum Aufgeben zu überreden, genaueres hier.

Die Tagebucheinträge sind in fünf Teile gegliedert, die römische Ziffern tragen.

Fragment I[]

Tagebuch von Xindan Eichrich, 3. Peraine 926 BF
Nach Jahren des Umherwanderns sind Dhana und ich endlich in eine Gegend gekommen, in der uns mein Ruf nicht schon vorausgeeilt zu sein scheint. Der Tarnelholz, ein kleines verschlafenes Tal, in dessen Zentrum das Städtchen Tallon liegt. Ich habe mich als Händler ausgegeben und ein Haus gekauft, in dem ich in Ruhe meinen Studien nachgehen kann. Die Talloner sind ein herzensgutes Völkchen und haben uns bereitwillig aufgenommen. Ja, ich glaube, hier könnten wir endlich glücklich werden.

Tagebuch von Xindan Eichrich, 10. Peraine 926 BF
Das Tal entpuppt sich wahrlich als Goldgrube. Im Heiligtum von Prenshain steht ein heiliger Apfelbaum, der Göttin Peraine geweiht. Zwar wollen die Geweihten mit den Früchten des heiligen Baums selbstverständlich keinen Handel treiben, aber seine Präsenz scheint sich auch auf die Güte der Früchte der anderen Apfelbäume hier im Umland auszuwirken. Der Apfelwein, den die Menschen hier herstellen, ist von höchster Qualität und es wundert mich, dass noch niemand vor mir auf den Gedanken gekommen ist, ihn zu exportieren. Wenn ich mit Hilfe von Dhana erst einmal ein gutes Handelsnetz aufgebaut habe, sollten die Probleme, meine Studien zu finanzieren, auf ewig der Vergangenheit angehören.

Tagebuch von Xindan Eichrich, 13. Peraine 926 BF
Bei meinen Erkundungsgängen im Tal habe ich nicht unweit von Prenshain eine versteckte Höhle ausfindig gemacht. Dort werde ich mein Labor einrichten. Zwar ist der Handel ein angenehmer und lukrativer Zeitvertreib, aber ich kann es gar nicht erwarten, endlich meine Studien wieder aufzunehmen. Ich habe Dhana vo meinem Plan erzählt und sie ist derselben Ansicht wie ich. Ich hatte schon befürchtet, sie könne Bedenken haben, wir würden deswegen wieder vertrieben werden. Aber sie kennt mich und weiß, wie wichtig diese Studien für mich sind.

Fragment II[]

Tagebuch von Xindan Eichrich, 2. Rahja 926 BF
Die Arbeit an meinem Ring der Astralmacht geht gut voran, er kann astrale Kräfte schon recht lange speichern, aber um meine Studien der Nekromantie weiter voranzutreiben, werde ich sowohl sein Fassungsvermögen als auch seine Wirkungsdauer erhöhen müssen. Einer der Geweihten Prenshains, ein gewisser Meredin hat mich dabei ertappt, wie ich nächtens mein Labor aufsuchte. Ich fürchtete schon, ihn töten zu müssen, aber er schien keine Abscheu vor dem zu empfinden, was ich tue. Im Gegenteil, er schien beinahe fasziniert davon. Wie ich herausfand, trat er nicht ganz freiwillig dem Peraineorden bei, sondern wurde von seiner Familie auf diesen Lebensweg gedrängt.

Tagebuch von Xindan Eichrich, 11. Rahja 926 BF
Geweihter Meredin hat mich von sich aus noch einmal in meinem Labor besucht und hatte ein interessantes Angebot für mich. Er scheint ein ganz und gar weltlicher Mann zu sein und hat sich bereit erklärt, mir ab und zu Artefakte aus dem Schatz des Heiligtums gegen Bezahlung zu beschaffen. Vielleicht ist ja etwas dabei, was mich in meinen Studien voranbringen könnte.

Tagebuch von Xindan Eichrich, 29. Rahja 926 BF
Die Götter, verflucht sollen sie sein! Niemals hatte ich vor, für meine Studien zu töten! Keine der Leichen, die ich je verwendet habe, entstammte jemals meinem Zutun. Aber nun haben die Zwölf mir einen grausamen Streich gepielt. Meredin war zu unbedacht bei seinen Diebereien und ließ sich von einer leider nur allzu frommen Peraine-Geweihten mit Namen Hesperia bis zu meinem Labor verfolgen. Sie hätte die Praioten informiert, alles wäre aufgeflogen! Meine Studien, mein Ring, meine Dhana! Ich hätte alles verlieren können. ich habe Meredin befohlen, die übereifrige Geweihte in einer der vielen Höhlen neben meinem Labor zu verscharren. Der Abt und der Bürgermeister waren misstrauisch. Gestern haben sie mich besucht und mich zu Hesperias Verbleib befragt. Ist es rechtens, dass ich den beiden zürne, mich zu verdächtigen, nur weil ich ein Fremder in dieser Stadt bin? Immerhin habe ich sie ja wirklich auf dem Gewissen. Sie haben jedoch aufgehört zu fragen, als ich sie daran erinnert habe, wer denn ihre Äpfel weit über den Kosch hinaus berühmt gemacht hat und einen nicht unerheblichen Teil der für die Instandsetzung des Tempels benötigte Summe gespendet hat.

Fragment III[]

Tagebuch von Xindan Eichrich, 7. Boron 927 BF

Diese Seiten sind kaum noch zu entziffern. Es scheint fast, als hätte der Schreiber sie im Fieber verfasst. Zwischen all den Tintenflecken und unverständlichen Diagrammen gibt es nur wenige Fragmente die Du entziffern kannst.

... hat die Beschäftigung mit dem Ring all meine anderen Studien ... wenn er erst einmal seine volle Kraft entfaltet ... . Dhana sagt ich verbringe zu viel Zeit im Labor. Wahrscheinlich hat sie Recht, aber ich bin so kurz vor einem Durchbruch ...

...kann ich mehr Diener gleichzeitig am Leben erhalten als je zuvor ...

neue Entdeckung gemacht. ... Meredin lange nicht gesehen, war gestern da und hat mir von Zwergenturm erzählt. Vielleicht finde ich dort geodische Artefakte, die mir helfen können ... aber noch nicht jetzt. Der Abt scheint wieder misstrauisch geworden zu sein.

... der Ring ... blaue Keuche hat diesen Winter viele Opfer gefordert, Totengräber kamen ihrer Arbeit nicht nach , war mir ein leichtes in der Nacht noch mehr frische Körper ...

Fragment IV[]

Tagebuch von Xindan Eichrich, 3. Firun 928 BF

Dhana ist schon wieder am Dumpfschädel erkrankt, ihr Gesundheitszustand macht mir Sorgen. War sie schon immer so kränklich? Ich weiß es nicht mehr ... habe ihr Medizin gebraut, aber sie scheint kaum zu wirken. Sie behauptet, sie würde schneller gesunden, wenn ich mehr Zeit bei ihr verbringe. Sie ist so sentimental. Was sollte meine Nähe mit ihrer Gesundung zu tun haben?

Tagebuch von Xindan Eichrich, 27. Firun 928 BF

Allen meinen Künsten zum Trotz liegt Dhana jetzt mit der Blauen Keuche im Krankenbett. Widerwillig habe ich einen Physicus aus Ferdok herbestellt, der sich um sie kümmern soll. Der Umfang meiner Studien lässt mir kaum noch Zeit, mich selbst um sie zu kümmern. Der Ring ist mittlerweile in der Lage ungeheure Mengen astraler Energie in sich aufzunehmen. Wenn ich all diese Kraft in einen Heilzauber stecken könnte, wäre das vielleicht dazu im Stande, die Krankheit aus ihrem Körper zu verbannen. Aber dazu sind mehr Studien notwendig.

Tagebuch von Xindan Eichrich, 5. Tsa 928 BF

Sie ist vor zwei Tagen gestorben. All mein Wissen, all meine Macht waren nicht in der Lage, sie zu heilen. Ich war noch nicht einmal da, als es passierte. Ich war zu sehr damit beschäftigt, meine Variante des Skeletarius zu perfektionieren. Sie ist allein gestorben, allen und verlasse ... verflucht sei meine Seele. Ich hätte bei ihr sein sollen!

Tagebuch von Xindan Eichrich, 8. Tsa 928 BF

Ich habe die große Gruft in Tallon gekauf, um Dhana würdig zu bestatten. Am liebsten würde ich sie bei mir im Haus behalten, bis ich eine Möglichkeit gefunden habe sie zurück zu holen. Nur bezweifle ich , dass das hier jemand verstehen würde ...

Fragment V[]

Tagebuch von Xindan Eichrich, 3. Travia 928 BF

Der Dumpfschädel hat nun auch mich erwischt, es fällt mir immer schwerer, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es mir gelingen wird Dhana mit Hilfe des Ringes aus dem Totenreich zurückzuholen. Sein Fassungsvermögen ist seit seiner Erschaffung immens gestiegen. Mit so viel roher Macht sollte ich den Schleier, der die Lebenden von den Toten trennt, mühelos zerreißen können. Dann werde ich alles wieder gut machen. Was interessieren mich all meine Diener, mein Wissen um den Geist, um die dunklen Mächte, wenn ich mein Dasein ohne Dhana fristen muss?!

Tagebuch von Xindan Eichrich, 7. Travia 928 BF

Auch mit meinen Geschäften geht es bergab. Kein Wunder, ich habe ja keine Zeit mich um sie zu kümmern. Ich habe einen Brief an meinen Bruder Dolgon in Trallop zu Weiden geschickt, er soll nach Tallon kommen und sich um meine Geschäfte kümmern. Wir haben uns über zwanzig Götterläufe nichtmehr gesehen. Ich bin gespannt, wie er reagieren wird.

Tagebuch von Xindan Eichrich, 14. Travia 928 BF

Nun habe also auch ich die Blaue Keuche. Die götter wollen mich bestrafen, ich spüre es tief in meinem Herzen. Doch werde ich ihnen zuvorkommen! Mein Meisterwerk steht kurz vor seiner Vollendung. Seit Wochen sammle ich nur noch astrale Kräfte und speise alle diese Macht in meinen Ring. Jetzt wird es nicht mehr lange dauern ...

Tagebuch von Xindan Eichrich, 1. Boron 928 BF

Mein Bruder hat tatsächlich geantwortet. Er wird bald hier sein. Ich glaube bei lebendigem Leibe zu verbrennen ... das Fieber ist ... meine Gedanken ... ich kann sie nur schwerlich ordnen. Morgen will Dolgon hier eintreffen. Ich werde ... diese Aufzeichnungen darf niemand ... werde sie in der Gruft verstecken, dann kann ich auch noch einen Blick auf Dhana werfen.

Mein Bruder, er wird mich pflegen und wenn ich wieder gesund bin ... Dhana wiederholen. Dann werden wir wieder eine Familie sein. Glücklich bis an unser ...

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